It´s a state of mind…

Core stability – Teil 1

Schutzweste, Tragegestell, Waffe und Rucksack – ein Soldatenrücken muss nicht entzücken, sondern stabil sein. Da hilft auch kein großer Bizeps oder die obligatorischen 100kg Hantelbank. Nicht selten lasten auf der Wirbelsäule und dem Bewegungapparat mehr als Hundert Kilogramm.

Die Wirbelsäule, ins besondere die Lendenwirbelsäule müssen deshalb gut trainiert und auf die Belastung vorbereitet werden. Das bedeutet in erster Linie Muskelaufbau, aber eben auch eine ordentliche Körperhaltung

Mit ein paar einfachen Übungen und Haltungsgrundsätzen bleibt der Kern stabil – und die Wirbelsäule wird es euch danken!

Quelle: Eyes on Target – Christin-Désirée Rudolph

Fernspäher beim Ausweichschießen in voller Montur – 1st Line (Smock, Hose) vollgestopft, 2nd Linie (Kampfmittelweste, Chestrig) vollgestopft, 3rd Linie (Rucksack) vollgestopft

1. Bauch – Beine – Po – Rücken – Zusammenhang

Was bei Frauen zu schönen Figur führt und in diversen Fitnessprogrammen bis zur Extase versucht wird zu bearbeiten, ist tatsächlich wichtig. Zu Muskelschmerzen im Fuß oder am Bein kommt es meistens nicht durch eben verletzte Muskelfasern an dieser Stelle, sondern durch Muskeldisbalance.

Der Bewegungsapparat ist nicht wie am Fitnessgerät klar in verschiedene Muskelgruppen geteilt – während wir Laufen arbeiten nicht nur die Beine – sondern beteiligt viele verschiedene Muskelgruppen. So ist das Laufen eine hochkomplexe Angelegenheit. Während die Sensorik (Gleichgewichtssinn, Augen, Tastsinn) Daten über unsere Umgebung aufnimmt, verarbeitet das Gehirn diese blitzschnell und leitet entsprechende Steuerbefehle an jeweilige Muskelgruppen.

Beim Laufen benötigen wir, um nicht einfach umzufallen, somit Bauchmuskeln, Rückenmuskeln, Gesäßmuskeln, Hüftmuskeln und Beinmuskeln, sowie Fußmuskeln und Wadenmuskulatur. Recht viel, um einfach ein paar Schritte zu tun. Umso höher die Belastung, umso mehr werden diese Muskelgruppen belastet. Ein Beinmuskeltraining bringt also nur bedingt einen Leistungsschub. Werden Muskelgruppen vernachlässigt kommt es zu einer Disbalance.

Liegt eine Disbalance unter den verschieden Muskelgruppen vor, kommt es zu Verspannungen und einer Haltungsänderung.

Noch schlimmer wird es, wenn der Knochenapparat „fehlerhaft“ ist – ein kürzeres Bein hat zur Folge, dass sich der komplette Bewegungsapparat auf das kürze Bein einstellt und somit einseitig „verspannt“ belastet wird.

Wirklich niemand ist Perfekt! Dennoch schadet ein Besuch beim Orthopäden des Vertrauens nicht, um seinen Muskel- und Knochenapparat ordentlich durchchecken zu lassen. Wer mögliche Fehlstellungen kennt, kommt damit besser klar und kann aktiv und gezielt dagegen arbeiten.

Besonders beim Plattenträger besteht die Gefahr in „Rücklage“ zu geraten – und damit ins Hohlkreuz – Quelle: militaryphotos.net

Im zweiten Teil widmen wir uns Muskelgruppe Nr. 1 – der Bauchmuskulatur

copyright by paragreen
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.