It´s a state of mind…

Autor-Archiv

Change…

…der letzte Blogeintrag ist doch schon ein paar Tage alt. Es hat sich viel geändert.

  • facebook wird als Plattform für Publikationen aufgrund der korrupten, rechtswidrigen und asozialen Firmenpolitik keine Zukunft mehr haben. Die Paragreen-Seite wird daher gelöscht werden.
  • paragreen landet auf einem eigenen Server und ist ab sofort unter der Adresse https://paragreen.de/blog/ zu finden.
  • Geheilt davon, die Welt zu retten und Menschen vor sich selbst, hat die Reise einen durch viele Wüsten und Orte voller Leid und bleibenden Erfahrungen, über Beschaffungsprojekte und Beratungstätigkeiten hin zu einem anderen Leben geführt. Die Ausrichtung des Blogs wird sich deshalb leicht ändern. Das Mindset nicht.

In diesem Sinn: It´s your state of mind.

 

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Bleeder-Kit: Was gehört rein? Umfrageauswertung

Bei den Packplänen scheiden sich die Geister. Für uns, eines der meist diskutiertesten ist das IFAK und daraus folglich auch die abgespeckte Version des Bleeder-Kits. Über Letzteres haben wir eine Umfrage durchgeführt… Unter Zivilisten am Schießstand wird man mit seinem IFAK, Blow-Out-Kit oder Bleeder-Kit sowieso schief angesehen. Der Grund ist die mangelnde bis fehlende Waffenkultur hierzulande. Unter Seinesgleichen kommt es oft zu kontroversen Diskussionen über den Inhalt, die Trageweise und Taschenform. Warum eigentlich? Ziel der Umfrage war es nicht, den Definitionen zu folgen, sondern die Community zu hören.

 IMG_20140601_013047_-825412414Vollwertiges IFAK am Schießgürtel (mehr …)


Frohe Weihnachten und ein tolles Jahr 2015

Paragreen wünscht allen Lesern und Kameraden, Kollegen und Freunden Frohe Weihnachten und einen gutes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2015!

May the force be with you.

Natürlich gehen besondere Weihnachtswünsche an all die Kameraden und Kollegen im Dienst bzw. im Einsatz, die nicht bei ihren Liebsten daheim sein können. Anerkennung und Dank dafür, einen friedlichen Heiligen Abend und ruhige Feiertage.

Persönlich wünsch ich euch für 2015 wie immer:

Viel Angst, die ihr entdecken und überwinden könnt. Viel Qualen, die ihr bereit seit, auf euch zu nehmen, um ein Ziel zu erreichen. Visionen und Ideale. Und am wichtigsten eine gesunden Körper und Geist; wahre Freunde, Zusammenhalt untereinander, viel Liebe und viel viel Freude!

May you always do, what you are afraid to do. It´s alsways just a state of mind…

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Gear-Tipp: Molle-Pouches am Gürtel

Eine simple aber feine Lösung, um einfach und verhältnismäßig sicher Molle Pouches an einen Gürtel oder Riggers-Belt zu befestigen, ist die Nutzung von „One-Wrap-Velcro“ Band.

Dazu wird das Band einfach durch die Molle/PALS-Schlaufen gefädelt und entsprechend am Gürtel befestigt. Hat der Gürtel eine Flausch-Innenseite, verhindert das zusätzlich vorm Verutschen der Taschen. Das One-Wrap-Velcro Band trägt kaum auf und hält verhältnismäßig sicher – natürlich bei weitem nicht die Stabilität, die ein Malice-Clip bietet.Klett Pouches

Eine edlere Lösung gibts natürlich auch: Entsprechend doppelte Sicherung in beide Seiten durch ein angenähtes bzw. gegenläufiges Band bzw. eine Custom-Näh-Lösung direkt von Paragreen.

Das „One-Wrap-Velcro“ kann über Milspec-Monkey bezogen werden.

copyright by paragreen

Über Soldaten, Krieger und den Feind

„Und wenn es ihnen gelingt, trotz der Gräuel, die sie im Krieg erleben, und trotz der Tötungen, die sie im Ernstfall selbst zu verantworten haben, sich vom Sog der Gewalt nicht erfassen zu lassen, sondern im Herzen jene Zivilität zu wahren, die zu verteidigen sie aufgebrochen sind, dann dürfen wir sie getrost als das bezeichnen, was sie sind: Helden.“

Der Artikel ist einer von vielen der letzten Zeit und ein Plädoyer für den Beruf als Berufung des Soldaten. Rückenwind aus der Presse – so wie jede Zeitung in den letzten vier Wochen einen „Support Our Troops“ Artikel rausgebracht hat.

Die Autorin schreibt aber nur eine Teilwahrheit und ist in manchen Punkten imho etwas „blauäugig“-oberflächlich und vermeidet es die ungeschönte Wahrheit zu benennen. (mehr …)


Tactical Tip: Beobachten

„Der Beobachter muss den Beobachtungsbereich unablässig und lückenlos mit seinen Augen absuchen, dabei auf jede Veränderung achten und möglichst auch deren Ursache ergründen. Dabei ist es zweckmäßig, den Beobachtungsbereich systematisch vom Vordergrund zum Hintergrund jeweils von der linken zur rechten Grenze abzusuchen.“ (ZDv 3/11; Allg. Gefechtsdienst aller Truppen)

Bei einem Beobachtungshalt mal wieder angestrengt in die Gegend geschaut, aber vor lauter Routine die wirklichen Eigenheiten des Geländes übersehen….Lesson Learnd!

In unserem Kulturkreis liest man von links oben nach rechts unten. Entsprechend verhält sich auch unser Beobachtungsmuster. Es wird zur Gewohnheit, Gewohnheit zur Routine und Routine ist beim Beobachten fehl am Platz. Deshalb ein kleiner Tipp, der eigentlich selbstverständlich ist, dennoch immer wieder mal ins Gedächtnis gerufen werden sollte:

Blick aufbrechen, Beobachtungsroutine durchbrechen und das Beobachtungsmuster ändern. (mehr …)


Ab in die Ecke…

In vielen Situationen verlieren wir die „Situation Awareness“ durch einen schlecht gewählten Sitzplatz – und bringen uns damit in eine nachteilige Ausgangsposition für den Fall der Fälle, nämlich wenn die Scheiße den Ventilator trifft.

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In Deutschland haben wir wenig zu befürchten, da wir grundsätzlich in einer sehr sicheren Umwelt leben und unsere Mitmenschen je nach Situation und Umgebung meistens (sehr) friedlich sind. Sind wir entsprechende Geheimnisträger etc., gilt dies nicht.

In anderen Ländern, besonders als Nicht-Einheimischer und in Krisen- und Kriegsgebieten sollten wir der Sicherheit mehr Augenmerk schenken, auch wenn wir in vermeidlich sicheren Gegenden unterwegs sind. (mehr …)


2014

Und schon wieder ist fast ein Drittel von 2014 rum…

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Paragreen ist nicht im Dschungel oder der Wüste verloren gegangen – wir hoffen bald wieder mehr bringen zu können. Aktuell scheitert es allerdings an Zeit auch wirklich nicht nur Worte aneinander zu reihen oder Artikel zu schreiben, die bereits geschrieben wurden. Bei uns hat sich wieder vieles getan und wir sind weit herum gekommen. 2014 wird auch weiterhin einiges an Veränderung, Schluchten, Problemen und Hindernissen bereithalten.

Für viele dieser Probleme gibt es keine Vorschrift oder Prinzip-Lösung. Wir müssen diese Herausforderung mit Wissen, Mindset und Erfahrung sowie Mut und Kreativität überwinden. Und im Laufe des Prozesses (vielleicht erst durchs stürzen) lernen wir. Stehen/Liegen bleiben ist keine Option.

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Energieordnung mit Storacell

img_0946cuu7y„Ordnung ist das Halbe leben“ heißt es so schön. Das vielleicht nicht, aber im Rucksack, im Tragesatz oder im Spint ist Ordnung doch zumindest ein Garant für schnellen und optimalen Zugriff aufs gewünsche Equipment.

Und so sehr man sich gegen Elektronisches Equipment im Felde auch wehrt – ohne geht es kaum noch.

Auch die Stirnlampe funktioniert nicht allein mit Liebe und Luft. Sie will gefüttert werden: mit leckeren Batterien.

Und schon fliegen die Ersatzbatterien mit im Feldgepäck herum – und vielleicht beim Taschen öffnen auch gleich noch mit heraus. Zum anderen kam es hier und da schon zu einem Kurzschluss oder einer ausgelaufenen Batterie, wegen unsachgemäßer Lagerung.

Abhilfe schafft ein einfaches Ordnungssystem Namens „Storacell“, welches als Batterieträger dient. (mehr …)


Was ist Mindset?

Was ist Mindset?

Man redet viel von Mindset. Aber was ist das eigentlich? Wie erzeuge ich es und was ist ein „Gutes“ und was ein „Schlechtes“ Mindset?

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Kleinprojekte Nylon

Zwei kleine aber relativ feine Helferchen in der 2nd Line

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Prototyp Abreißplattform

Ziel des kleinen Nähprojekts war es eine einfache, aber solide Abreiß-Platttform zu schaffen, die für IFAKs gedacht ist und es erlaubt diese nahezu in jeder Position am Tragegestell befestigt mit der Hand selbstständig zu erreichen.

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Windshirts – Arcteryx Wraith vs. Patagonia Houdini

Leicht, platzsparend, winddicht und wasserabweisend. Das sind Eigenschaften der heutigen Wind Jackets.

Wir haben das „Arcteryx Wraiht Jacket“ und das „Patagonia Houdini Jacket“ genauer unter die Lupe genommen und ausführlich getestet. Natürlich gibt es weitaus mehr Windshirts auf dem Markt. Orc Industry, Boyond Clothing und andere Hersteller bieten ebenfalls hochwertige Produkte für den Militärischen Einsatzbereich an.

beide (mehr …)


„Inside Combat Rescue“ – PJ´s bei der Arbeit als Dokumentation

Wer paragreen auf Facebook folgt kennt die Serie bereits. Für alle anderen hier alle Folgen der 6-teiligen Serie von National Geographic.

PJ´s sind Pararescue Jumper, eine Spezialeinheit der US-Airforce, die für die Bergung und Rettung von verwundeten Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte und anderer NATO-Nationen bzw. auch Zivilisten zuständig ist.

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Sawyer Squeeze Wasserfilter

Wasser ist Leben, Wasser ist überlebenswichtig. Aber das Wasser muss sauber und trinkbar sein. Bei Wasserfiltern denkt jeder an die selbstgebauten 3-Lagen-Filter oder herkömmliche Pump-Filter. Eine weitere Methode ist das Wasser per Chemikalien aufzubereiten. Aber jedes Mal kommt einem auch ein ungeheurer Aufwand, lange Wartezeiten und unsichere Wasseraufbereitung in den Sinn.

Muss nicht sein:

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IWA 2014 Impressionen Teil 4

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Einige Impressionen zur IWA 2013 in Nürnberg – Teil 4 (mehr …)


Hilfe ohne Grenzen

Die Jungs von >>> Spartan.at <<< haben auf eine Doku und damit auf die Arbeit von International Red Cross und Ärzte ohne Grenzen in der Kampfzone hingewiesen. Das will ich niemanden vorenthalten. Anschauen!

Somalia, Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo: Sie gehören zu den gefährlichsten Ländern der Welt. Jahrelange Kriege und deren Folgen haben sie dazu gemacht. Die Zivilbevölkerung leidet in unvorstellbarem Ausmaß. Für die Mitarbeiter großer humanitärer Organisationen – wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und Ärzte ohne Grenzen (Medicines Sans Frontieres, MSF) – ist Hilfeleistung in diesen Regionen alles andere als einfach. Der beeindruckende Dokumentarfilm „Access to the Danger Zone“ von Eddie Gregoor und Peter Casaer zeigt, wie Hilfe in der Kriegszone funktioniert. (mehr …)


IWA 2013 Impressionen Teil 3

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Einige Impressionen zur IWA 2013 in Nürnberg – Teil 2 (mehr …)


IWA 2013 Impressionen – Teil 2

Logo IWA

Einige Impressionen zur IWA 2013 in Nürnberg – Teil 2 (mehr …)


IWA 2013 Impressionen – Teil 1

Logo IWAEinige Impressionen zur IWA 2013 in Nürnberg – Teil 1 (mehr …)


Marz Tactical Gear Admin Pouch – Review

Der Marz Tactical Gear Admin Pouch ist ein kompakter Admin Pouch zum Aufbewahren von Stiften, Tools, Taschenlampen mit der Besonderheit Chemlights horizontal „dahinter“ einzuschieben.

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paragreen auf facebook

paragreen ist jetzt auch auf Facebook zu finden

paragreen_logofuut3Dort gibt´s nun öfters interessante Links, Informationen und Neuigkeiten…


Moral, Ethik und necessary evil – Teil 2 – “Black & White”

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Teil 2 zum Thema “Mindset” – Moral, Ethik, Notwendiges Übel (necessary evil).

Es handelt sich hierbei um eine Sicht der Dinge – Diskussionen, Kritik und Fragen sind somit gerne gesehen.

In Teil 1 haben wir feststellen müssen, dass ALLES relativ ist; wir Menschen dazu „verflucht“ sind nichts absolut sehen zu können und somit niemals in der Lage sein werden 100% gerecht zu sein – wobei das wiederum auch nur eine Ausrede ist, um sich selbst zu schützen. Aus der Tatsache, dass alles relativ ist, leitet sich somit ab, dass sämtliche Definitionen von Dingen (die nicht vom Menschen erschaffen wurden) hinfällig sind. Eine Definition lebt von einem klaren absoluten Standpunkt. Würden wir nach dieser Devise leben und Entscheidungen treffen – wir würden uns wahrscheinlich selbst verlieren, verrückt werden oder niemals Entscheidungen treffen – urteilen. (mehr …)


„Vier Tage im November“ – Buchrezension

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„Das Problem der meisten Menschen ist, dass sie in ihrer rosaroten Plüschwelt leben. Alles Negative um sich herum blenden sie aus, solange es nicht den eigenen Vorgarten betrifft. Aber wenn dann mal was Schlimmes passiert, sind sie damit überfordert. Und das zeigt mir, dass es vielen Menschen zu Hause zu gut geht. Weil sie den Überfluss und die Sicherheit nicht zu schätzen wissen.[…]“

Das Buch „Vier Tage im November von Johannes Clair scheint auf den ersten Blick nichts anderes als ein weiterer Einsatzbericht zu sein. Man könnte meinen mal wieder will jemand seine Eindrücke loswerden, vielleicht etwas Geld dabei verdienen und seine Person und seine Geschichte erzählen. Nett.

Dem ist nicht so! Die Wahrheit ist manchmal hässlich, unangenehm, erdrückend – aber lohnenswert. Das Buch erdrückt einen – es ist jede Zeile wert sich erdrücken zu lassen. (mehr …)